...wurde ich am 4. April 1980 im schönen Bad Reichenhall geboren und lebte die folgenden 19
Jahre mit meiner Familie im naheliegenden Luftkurort Piding, ging dort zur
Grundschule, wechselte schließlich nach Bad Reichenhall auf das
Karlsgymnasium und verließ es im Juni 1999 freudestrahlend mit dem
Abitur in der Hand.
...begann ich im Oktober 1999 mein Studium der Computerlinguistik
an der Universität des Saarlandes; und beendete es mit meiner Diplomarbeit im März 2005.
...absolvierte ich an der Universität Trier das Zusatzstudium "Ostasiatische Studien"
- eine bunte Mischung aus Sinologie, Japanologie, Politik- und Medienwissenschaft.
...war ich Stipendiatin der Stiftung der Deutschen Wirtschaft - eine Studienstiftung die neben der
finanziellen Förderung vor allem ein sehr vielseitiges "ideelles" Programm anbietet. Auch unsere Stipendiatengruppe
plante und organisierte im Juli 2004 ein Seminar zum Thema Sprache.
...organisierte ich alle zwei Wochen den "Chinastammtisch Saarbrücken"
- eine heitere Runde aus Chinesen und Deutschen aus Saarbrücken,
die keine Scheu haben, die jeweils andere Kultur kennen zu lernen. Neben regelmäßigen Koch-Treffen (mal deutsch, mal chinesisch!)
unternahmen wir auch Ausflüge. Seit meinem Umzug nach Frankfurt kann ich leider
nicht mehr an diesen wunderbaren Veranstaltungen teilnehmen.
...spielte ich während meiner Schulzeit mehr oder weniger fleißig und regelmäßig Blockflöte und Klavier,
nahm ein bis zweimal jährlich an Musiklehrgängen des Süddeutschen
Arbeitskreises für Musik e.V. teil; war Mitglied unseres Schulchores.
...war ich während meiner Studienzeit Mitglied im Unichor der Universität des Saarlandes.
...habe ich im Herbst 2005 wieder mit dem TaeKwonDo-Training begonnen.
Im März 2008 machte ich meine Prüfung zum braunen Gürtel.
...war ich 1995 zwei Wochen lang auf Schüleraustausch in
Winchester/England.
Ein Internat mit ca. 600 Jungs - man kann sich vorstellen dass wir 6 Mädls aus Deutschland unseren Spass hatten!
...verbrachte ich 1996/97 als Highschool-Student ein Jahr in Wichita, der größten Stadt des
amerikanischen Bundesstaates Kansas.
In meiner Highschool Southeast lernte ich nicht nur den amerikanischen School-Spirit
kennen, sondern schloß Freundschaften die bis heute anhalten, wurde ein
halbes Jahr lang zur Leistungssportlerin (Track&Field) und lernte den
American Way of Life kennen und lieben.
Zu verdanken habe ich das vor allem meiner Hostmom Shelli und ihrer Tochter Katie, die mich in ihre Familie aufnahmen als ob ich schon immer mit ihnen gelebt hätte.
...einmal Fernweh, immer Fernweh: Nach dem Abitur stand ich schon wieder mit zwei Koffern in der Hand am Flughafen - diesmal ging es nach Bolivien.
Drei Monate lang lebte und arbeitete ich auf einer Missionstation, die bis 2003 von Pater Rafael und Hermana Juana geleitet wurde.
Die Missionsstation ist eigentlich ein großes Internat für ca. 150 Jungs und Mädchen, die aus den
ärmsten Familien des Landes kommen.
Zwischen fünf und sieben Uhr morgens wurde aufgestanden, danach war ich für das Frühstück des Padres
zuständig. Den Vormittag verbrachte ich in der Schule als Englischlehrerin,
half in der Küche mit Gurkenschnippeln, Brot backen oder sonstigen
Arbeiten. Nachmittags Hausaufgabenbetreuung, später Freizeitgestaltung der
60 Mädchen, die in dem Internat wohnten.
...und weil es so schön war, kehrte ich im Juli 2000 noch einmal nach La Paz/Bolivien zurück.
Zwei Monate absolvierte ich ein Praktikum in dem Schreibwarenhandel "Full Office", danach kehrte ich für fast einen Monat
nach Popoy auf die Missionsstation zurück. Eigentlich wollte ich ja nur zwei
Wochen bleiben, Strassenblockaden und Streiks machen mir eine
Rucksacktour jedoch unmöglich.
...von 28. August 2001 bis 11. August 2002 war ich in Shanghai.
Nach drei Monaten Sprachkurs an der Jiao Tong University,
arbeitete ich am dortigen Informatikinstitut in einem Forschungsprojekt mit. Danach machte ich ein Praktikum bei Star Software, Shanghai,
ein Übersetzungsbüro, das mit der Technologie des Translation Memery arbeitet.
Daneben blieb noch genug Zeit, um sich das vielfältige und große Land China anzuschauen.
...wie es der Zufall ergab (und ein DAAD-Stipendium ermöglichte) verbrachte ich im darauffolgenden Sommer 2003 zwei Monate in der wunderschönen Stadt
TaiNan im Süden Taiwans.
Neben dem Praktikum an der ChengKung Universität blieb mir vor allem viel viel Zeit, die ganze Insel zu erkunden und
viele herzensgute Taiwaner kennen zu lernen.
...die letzte große Reise führte mich nach Japan.
Zehn Wochen lang war ich Gast auf dem Segelschiff meiner Eltern und lernte vor allem "Japan von der Küste" kennen.
Obwohl Japan ein hochindustrialisiertes Land ist und man meinen könnte, es würde sich vom Westen gar nicht so sehr unterscheiden, ist genau
das Gegenteil der Fall: Japan blieb mir trotz aller schönen Erlebnisse bis zuletzt ein sehr "fremdes" Land.
... und auf unserer letzten kleinen Reise reisen wir zwei Wochen lang durch Tunesisen.
Die erste Woche ging es nach Tunis, Karthago, Sidi Bu Said, Kairouan und anschließend trafen
wir in Djerba auf unsere Reisegruppe.
Mit sieben anderen Deutschen und Schweizern ritten und wanderten wird durch die
Sahara - begleitet von fünf sehr nette Tunesiern und 14 Kamelen.
...arbeitete ich einen Sommer lang an der Autobahnraststätte "Bad Reichenhall Süd", wo ich Chefin über die Würstlbude war.
Neben Kaffee, Espresso und Cappuccino mußte ich vor allem tonnenweise Würstl kochen und braten, Eis verkaufen und den ganzen Laden in Ordnung halten.
...die letzten zwei Schuljahre verbrachte ich nachmittags regelmäßig im
Lektorat des Bad Reichenhaller Tagblatts, wodurch ich zur Rechtschreib-Expertin wurde - dann kam die Rechtschreibreform, jetzt
bin ich mir manchmal gar nicht mehr so sicher!!
...2000 - 2001 war ich HiWi am Lehrstuhl Manfred Pinkal.
...von 2001 - 2005 war ich als HiWi bei der CLT angestellt, wo ich auch meine Diplomarbeit machte.
...seit September 2005 arbeite ich bei der Otto Harrassowitz GmbH & Co. KG
in der Abteilung Zeitschriften.
...wohne ich mit Claus und unserer Katze "Monster" mitten in Frankfurt.